Auf einen Schlag frei: Martina bestellte aufgrund eines Inserates das Set «Auf einen Schlag frei». Sind es leere Versprechungen, oder hält das Paket, was es verspricht? Die klare Bedienungsanleitung zeigt Schritt für Schritt auf, wie man vorgehen muss, um zur inneren Freiheit zu gelangen. Der erste Versuch erweist sich jedoch beim Ausprobieren als ein Schlag ins Wasser, der tiefe Ängste und Wunden aufreisst.



Böötli: Nach einigen Selbstfindungskursen wie z. B. «Sage Ja zu deinem inneren Nein» oder «Nähen ohne Faden» in der Toskana haben Susi und Priska beschlossen, ein Boot zu kaufen, um damit direkt in den Hafen der Ehe zu fahren. Denn auf dem See lernt ja man bekanntlich ganz tolle Hechte kennen. Doch bereits die Jungfernfahrt wird zu einem Desaster. Susi trifft auf ihre Erzfeindin Dorli aus vergangenen Zeiten. Aus dem hässlichen Entlein Dorli wurde inzwischen ein stolzer Schwan, frisch verheiratet mit einem bildhübschen Mann inkl. traumhafter Yacht. Die Karten sind also frisch verteilt.

Kommunikationsspezialistin: Die Kommuni-kationsspezialistin Schlütter-Caughenlow wird von Yolanda, der ehemaligen Miss Beckenried, an den Automobilsalon zu einer Diskussionsrunde eingeladen. Schlütter-Caughenlow schrieb ein provokatives Buch zum Thema «Verschleierte Perversionen in der Automobil-Kommunikation». Sie stellt darin extrem provokative Thesen auf, welche im Gespräch erörtert werden. Denn Männer wissen anscheinend ganz genau, welche Botschaft sie mit ihrem Auto aussenden.

Berner Lebenshilfe: Christine Klingler, wasch-echte Stadt-Zürcherin, möchte den Wohnsitz nach Bern verlegen und staunt nicht schlecht, als sie von der «Beratungsstelle für Zürcher, die in Bern leben wollen» eine Einladung erhält. Martha von Rohr von der Beratungsstelle erklärt, Bern sei eine offene Multi-Kulti-Stadt, aber die Zürcher seien Härte 10 und überstiegen das Verständnis für fremde Kulturen. Christine Klingler muss deshalb wohl oder übel den Aufnahmetest machen und sechs Fragen über Bern beantworten. Darunter befindet sich auch eine Frage bezüglich Bern-deutsch. Was heisst: CHOSCHOCHOCHOCHE? Die Zürcherin ist (zwischendurch) sprachlos.

Putzen ist geil: Das Lied «Born to be wild» von Steppenwolf wurde kurzerhand umfunktioniert in «Putzen ist geil» und die Harley Davidson ersetzt durch einen Besen. So macht Putzen endlich Spass.

Luxusgeprüftes Leben: Die aus Deutschland migrierten Frau Doctor Nizumelda Schnöselberger und ihre Busenfreundin Alexis von und zu Rümmelmeister müssen sich auf der Engadiner Sonnenterrasse vom «Goldenen Radiesli» gedul-den. Unglaublich, aber wahr: Sie erhalten nicht in der ersten Sekunde einen schönen Tisch, obwohl Besitzer Gianni sie doch noch vom letzten Urlaub her kennen müsste. Da Nizumeldas Appetitzügler nachlässt, beginnt das Drama. Dabei hätte sie so Lust auf ein bisschen Kadaviar und Moët & Schampoo. Aber keine Bange, zuletzt steigt sie doch wie Idefix aus der Asche!

Kinder kriegen: Die meisten Frauen werden in ihrem Leben früher oder später konfrontiert mit dem Wunsch nach Kindern. Im Jahr 2027 ist alles anders und viel einfacher. Die Firma True Life, welche Designkinder klont, bietet grösste Auswahl an inneren und äusseren Assets. Mittels Katalog wird das Kind wunschgemäss definiert, wie zum Beispiel «Er bringt Abfallsäcke freiwillig raus». True Life ist besonders stolz auf dieses Feature, denn das Gen wurde nach fünf Jahren intensiver Suche bei einem Mönch in einem Buddhistischen Kloster gefunden. Die Discountlinie «Ugly but alive» in Zusammenarbeit mit Migros Budget musste übrigens aus dem Angebot gestrichen werden.

Jubiläumssendung Frauen unserer Zeit: Florance Bürkli und Margrit Halter laden ein zu ihrer TV-Jubiläumssendung Frauen unserer Zeit. Es geht um ein Thema, welches 90% der Zuschauerinnen be-trifft: Fettabsaugen. Die Technik wurde in einer früheren Sendung besprochen, in dieser Sendung wird aufgezeigt, was alles mit dem abgesaugten Fett gemacht werden kann. Das geht von der Saucisson de Maman (Rezept in Zusammenarbeit mit der Firma Fetty Kolossy) bis zur ayurvedischen Anwendung. Im Publikumswettbewerb gibt es Seifen zu gewinnen, hergestellt aus dem abgesaugten Fett eines Fernsehlieblings. Es reichte für 500 Stück.